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Wulf Martin

Wulf Martin
Iran (1975-1978) an der Wende.

269 Seiten gebunden, ISBN 978-3-416-03275-9
€ 24.90

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Mit einem Vorwort von Hans-Georg Wieck (Botschafter a. D.):

„Dr. Martin bettet seinen Bericht über den Aufbau
der Kammer und ihr Wirken in den von der rasanten
Ölpreissteigerung ausgelösten iranischen Wirtschaftsboom
der siebziger Jahre und später in die Phase
außerordentlicher Belastungen ein, denen die Beziehungen
des Westens, und damit auch Deutschlands
zum Iran nach der islamischen Revolution 1979 ausgesetzt
worden waren und sind – bis in die Gegenwart
hinein. Der Autor macht deutlich, dass außenwirtschaftliche
Beziehungen nicht durch Knopfdruck entstehen,
sondern auf bewährten menschlichen. Verbindungen.
beruhen. Der Autor. integriert nicht nur Analysen
der iranischen Wirtschaftsentwicklung seit dem 19.
Jahrhundert, vor allem aber während der Pahlawi-
Dynastie (1925-1979) in die Geschichte der Kammer
im engeren Sinne des Wortes, sondern auch Betrachtungen
zu dem Wirken anderer deutscher Einrichtungen vor Ort – von der Botschaft bis hin zur Deutschen Schule
mit zeitweise 2.000 Schülern und den christlichen Gemeinden der beiden großen Konfessionen. Der Leser erfährt
vieles über den Alltag der deutschen Familien und ihrer Kinder, die für einige Jahren im diplomatischen Auftrag,
oder für Unternehmen in Teheran, oder auf den großen deutschen Baustellen der Zeit lebten – unter anderen auf
der Baustelle für die beiden Siemens-Nuklearkraftwerke in Buschir am Persischen Golf und auf der Baustelle für
das größte iranische Kohle/Erdgas-Kraftwerk Neka am Kaspischen Meer. Wir erfahren ebenso etwas über die
vielen iranischen Bauarbeiter, die vom Lande in die „Großbaustelle Teheran“ kamen und unter kärglichen, ja erbärmlichen Bedingungen der Hitze und der Kälte trotzen mussten, weil es für sie keine festen Unterkünfte gab.
Dr. Martin veröffentlich mit seinem Bericht über sein und der Kammer Wirken in Iran in den siebziger und
frühen achtziger Jahren auch ein Stück Geschichte der deutsch-iranischen Beziehungen, die leider infolge der internationalen Spannungen mit Iran wegen der Pläne für eigene iranische Nuklearwaffen in unserem öffentlichen
Bewusstsein marginalisiert worden sind. Eine Entschärfung der Nuklear-Krise erscheint im Augenblick außerhalb
der Reichweite diplomatischer Vermittlung zu liegen. Das allerdings muss nicht so bleiben....“ 


Wulf Martin
Iran unter dem Prägestock Khomeinis

280 Seiten gebunden, ISBN 978-3-416-03324-4
€ 29.00

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Wollen Sie wissen, was eine Revolution ist: Das ganze Drama mit Umsturz, Rache, Blutrichter, Kampf der Revolutionäre gegeneinander?
Wollen Sie einen kompromisslosen Revolutionsführer kennenlernen, der "Märtyrertod" für den besten Weg ins Paradies hält, auch für Kinder?
Wollen Sie die Tätigkeit des deutschen Botschafters verfolgen, den Ängste bedrängten, der jedoch auf seinem Posten ausharrte, sich um seine Landsleute kümmerte und durch sein diplomatisches Können internationales Ansehen errang?
Wollen Sie beobachten, wie eine Revolution, ein internationales Handelsembargo, ein Krieg die Wirtschaft eines ölreichen Landes erschüttern?

Dieses Buch über das Iran der Jahre 1978-1981 stellt Akt für Akt den Sturz des Schahs, die Gefangennahme der amerikanischen Diplomaten, das
Handelsembargo gegen Iran, Saddam Husseins kriegerischen Überfall, den Terrorkampf zwischen religiösen und linken Radikalen und die Errichtung einer sehr speziellen islamischen Republik dar - verfasst von "unserem Mann in Teheran".

Heute, wo die politischen Beziehungen zu Iran wieder schwer belastet sind, sollten wir uns an Otto Wolff, den "Diplomaten der deutschen Wirtschaft" erinnern. Er warnte vor der "Sprachlosigkeit der Politik" in Krisenzeiten. Sein Rat, Konfrontation mit Kooperation zu begleiten, hält Handlungsspielräume in Wirtschaft und Kultur offen. Sie sollten genutzt werden. 



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Die Ruinenwächter von Havanna
2003 aus dem kubanischen Schriftstellerverband ausgeschlossen, lebt Ponte seit 2006 im Exil in Madrid.

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