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Jean François-Poncet

Jean François-Poncet
Quai d´Orsay 37

280 Seiten gebunden, ISBN 978-3-416-03292-6
€ 28.00

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Memoiren dienen oft der nachträglichen Rechtfertigung des eigenen Tuns und Lassens. Nicht so dieses Buch.
37, Quai d’Orsay : Die Adresse des französischen Außenministeriums ist der Titel des Memoirenbandes von Jean François-Poncet. Er war unter Präsident Giscard d’Estaing französischer Außenminister und ist bis heute eine der einflussreichsten Stimmen, wenn es um Europa und die internationale Politik Frankreichs geht.
Neben Einblicken ins Räderwerk einer Regierung und die obwaltenden Umstände einer Entscheidung, die morgen schon überholt sein können, nimmt es die Erfahrungen und Ereignisse eines von vielerlei Stationen geprägten Lebens zum Anlass, sie weniger nur zu schildern, als ihre Langzeitwirkung zu betrachten und daraus einsichtsreiche Schlüsse „für heute und morgen“ zu ziehen.
Als Sohn des französischen Botschafters im Berlin der Naziherrschaft kam er früh mit der deutschen Kultur und Sprache in Kontakt. Das erste Kapitel der Memoiren beginnt mit der Erinnerung des 1933 fünfjährigen Autors an den Reichstagsbrand, den er aus dem Fenster der französischen Botschaft am Pariser Platz beobachten musste. Das persönliche und politische Leben François-Poncets ist ein in Qualität und Dauer einmaliges Zeugnis der deutsch-französischen Beziehungen und der europäischen Einigungsgeschichte. Als junger Diplomat war der Autor 1957 in Rom an der Verhandlung und Unterzeichnung der Römischen Verträge beteiligt. In seiner beeindruckenden politischen Karriere wird er bis heute nicht müde, die Bedeutung der deutsch-französischen Zusammenarbeit zu betonen und sie als unverzichtbaren Bestandteil der europäischen Einigung einzuordnen.
Ein unerlässliches Handbuch für jene, die sich über den Tag hinaus Gedanken machen. Die Lektüre dieses Buches ist ein Genuss auf vielen Ebenen: Ein spannendes Dokument der unglaublichen Entwicklungen in Europa seit 1933 und gleichzeitig eine Lesefreude für Freunde präziser, eleganter und an vielen Stellen humorvoller Prosa.


Jean François-Poncet (*1928 in Paris) ist französischer Diplomat und Politiker. Er ist Sohn von André François-Poncet, dem einstigen Hohen Kommisar und ersten Botschafter Frankreichs in Deutschland nach dem 2 Weltkrieg. Er arbeitete nach dem Studium an der ENA zunächst im diplomatischen Dienst. 1970 verließ François-Poncet den Dienst und war in den folgenden sechs Jahren Direktor bei dem führenden französischen Hersteller von Verpackungen, der Aktiengesellschaft Carnaud SA. Im Januar 1976 kehrte er in den Regierungsdienst zurück und wurde Staatssekretär bei Außenminister Jean Sauvagnargues. 1978 wurde er zum Nachfolger von Louis de Guiringaud als Außenminister in das Kabinett von Raymond Barre berufen. Dieses Amt übte er bis zur Wahlniederlage der Union pour la démocratie française am 13. Mai 1981 aus. Als Senator gewählt, ist er Vizepräsident des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, Verteidigung und Streitkräfte sowie Vizepräsident der Europadelegation des Senats.
Darüber hinaus war er seit 1991 für 5 Jahre Präsident der französischen Europabewegung Mouvement Européen-France (MEF). 



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