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Thomas Krämer

Thomas Krämer
Eisen Wind Die Weite

104 Seiten Klappbroschur, ISBN 978-3-416-04048-8
€ 16.90

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„Ihre Gedichte haben einen guten Klang und viel Anklang.
– Schöne schwebende Reime über die Strophen hin. – Nicht zu straff und mit durchgeführten Gedanken. – Von verhaltener Modernität.“
Botho Strauß

Die Gedichte dieses Bandes versammeln die lyrische
Produktion Thomas Krämers aus Jahrzehnten und verstehen
sich als späte Fortführung des dichtenden Denkens in der
Moderne. Sie kreisen um die Themen Eros, Tod, existenti -
elles Unterwegssein, angemessenes Erinnern und um die Nähe und Ferne des Göttlichen in dunkler Zeit. Poesie muss zu sieben Achteln anachronistisch sein, sagt Botho Strauß sehr treffend.
Es gibt keine wahre Poesie ohne diese kulturelle Erinnerung, ohne eine komplex vermittelte Rückkehr in die lange Tradition. Dieses Schaffen ist nicht Spiel, nicht Flucht – es ist Ernst und Heimkehr.
Und siehe, da: Der Glanz der namenlosen Götter scheint noch immer zu uns hin. Das Heimweh nach der Herkunft gelten lassen in seinem eigenen Recht, nicht als bloße Wiederholung, nicht als eitles Spielchen: Die eigenen Töne finden, durch die Töne der Tradition hindurch, dies bleibt das einzig Entscheidende. Der Tradition antworten mit eigenen Tönen, die die früheren Töne nicht negieren, sondern gelten lassen: Anklänge, Bezüge, Engführungen, Erweiterungen.
Den großen Bogen schlagen: Einberaumt sein in der Tradition. 


Thomas Krämer
Mythos und Ankunft. Mythisches Sprechen in der Moderne

356 Seiten Kart., ISBN 978-3-416-03379-4
€ 33.00

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„Mythos und Ankunft“ hat das mythische Sprechen in der Moderne zum Gegenstand. Dieses Sprechen hat dort, wo es gelingt, insbesondere bei Hölderlin, bei Nietzsches „Zarathustra“ und bei Rilkes „Sonette an Orpheus“, einen starken Zug ins Philosophische. Die Dichtung wird philosophisch, um auf der Höhe ihrer Zeit zu sein und die Gottferne zu reflektieren, und zugleich räumt sie die Ankunft des Gottes im Raum der Dichtung ein als die ferne Möglichkeit. In dieser Gespanntheit zwischen Reflexion und mythischem Horizont, zwischen Spätzeit und Frühzeit erst hat sie ihre Wahrheit.
Die Studie beleuchtet den Bezug zur mythischen Welt in den Dichtungen Ezra Pounds, Friedrich Hölderlins, Friedrich Nietzsches, Stefan Georges, Rainer Maria Rilkes und Gottfried Benns. Alfred Schuler, Ernst Jünger und Botho Strauß werden als Seismographen ihrer Zeit analysiert. Durch die Untersuchung des philosophischen Spätwerks von Martin Heidegger wird der geschichtliche Zeitraum näher bestimmt, innerhalb dessen sich ein mythisches Sprechen überhaupt erst ereignen kann. Im abschließenden Kapitel wird die Thematik religionsgeschichtlich erfasst.
Der Mythos ist nichts Irrationales, wie in denunziatorischer Absicht immer wieder behauptet wurde, sondern eine Darstellungsform welthaltiger Erkenntnis. Der Mythos ist der Ursprung und Kern des Abendlands. Wer in der Moderne auf ihn zurückgreift, der schlägt den großen Bogen zwischen Frühzeit und Spätzeit, der eröffnet erst wieder den Horizont, in dem die Gegenwart erkannt und die Zukunft eingeräumt werden kann. 


Thomas Krämer
Mythos und Kult

328 Seiten kart., ISBN 978-3-416-004067-9
€ 36.00

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Diese Studie ist die erste strukturalistische Analyse und Deutung der älteren germanischen Runenreihe auf einer dem Gegenstand angemessenen Reflexionshöhe. Ihre These lautet: Das ältere Futhark ist in seiner Abfolge und inneren Struktur die früheste, wichtigste und komplexeste zeichenhafte Darlegung germanischer Religiosität und Weltsicht. Grundlegend für ihr Verständnis ist der enge Wechselbezug von Mythos und Kult.
Bis heute ist der Sinn der Runenreihe kaum entschlüsselt und verstanden – eine erstaunliche Forschungslücke, zu deren Schließung diese Studie einen entscheidenden Beitrag leisten will. Sie verortet sich im interdisziplinären Gebiet zwischen Religionswissenschaft, Germanischer Altertumskunde, strukturalistischer Textwissenschaft und Philosophie. Die Runenreihe ist keine bloße Aneinanderreihung von Einzelvor-stellungen, sondern weist eine komplexe innere Struktur auf, die nur auf geistigem Weg zu erhellen ist. Die geistige Welt des Futharks wird durch eine Bestimmung der Einzelrunen und einer sich jeweils anschließenden geduldigen und schrittweisen Analyse der prozessualen Abfolge in strukturalistischer Methodik untersucht. Entscheidend für die Analyse ist die Einteilung des älteren Futharks in drei Achterreihen/Aettir, denen drei Bedeutungssphären entsprechen. Am Ende der Analyse wird sich zeigen: Die erste Achterreihe wird als zeichenhaft kodifizierte Darstellung germanischer Kosmogonie und Theogonie verstehbar, die zweite als Darstellung germanischer Zeitkonzepte und die dritte schließlich als Darstellung germanischer Anthropologie.
Es ist die Grundüberzeugung dieser Studie, dass jedes eminente geistige Produkt der Vergangenheit immer nur auf geistige Weise erschlossen und erhellt werden kann.

Dr. phil. Thomas Krämer, geboren am 13. Oktober 1958 in Walldürn, Studium der Germanistik und Anglistik in Heidelberg, Promotion in Neuerer deutscher Literaturwissenschaft. Studiendirektor. Wissenschaftliche Publikationen über Carl Einsteins „Bebuquin“ (1991), Rilkes „Sonette an Orpheus“ (1999) und „Mythos und Ankunft“ (2014), eine Überblicksstudie über das mythische Sprechen in der Moderne, die Hölderlin, Nietzsche, Rilke, George und Benn thematisiert. Im Jahr 2018 ist eine Sammlung von Thomas Krämers Gedichten unter dem Titel „Eisen. Wind. Die Weite“ erschienen. 



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