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Christian Wevelsiep

Christian Wevelsiep
Der Moment des Thukydides

164 Seiten kart., ISBN 9783416040235
19.90

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Der Einblick in die Geschichte Athens fasziniert. Man verspricht sich Aufklärung, über die Ursprünge der Demokratie vielleicht. Was aber bietet der Einblick in die Geschichte des Peloponnesischen Krieges,welche Erkenntnisse bieten die „Väter der Geschichtsschreibung“, Thukydides und Herodot? Wohl mehr als nur eine vage Erinnerung an die Größe Athens, an Kultur und Freiheit. „Der Moment des Thukydides“,
der im Zentrum des vorliegenden Buches steht, meint jenen
Zweispalt, der die politische Geschichte schon immer beglei-tet hat. Es ist nicht einfach nur die Geschichte der Macht Athens, die hier erzählt wird. Sondern eine Geschichte voller Ambivalenzen und Brüche, die tief in die geistes-wissenschaftliche Tradition und die Geschichte der Philoso-phie reicht. In Frage stehen nicht das Geschichtswerk des Thukydides als solches, sondern die geistesgeschichtlichen Gegensätze und die existentiellen Konflikte, die mit diesem unweigerlich verbunden sind: der Prozess der humanen Selbstbemächtigung, die Gewaltver-hältnisse im menschlichen Leben als auch die lebbaren Gegensätze der Gegenwart.

Dr. Christian Wevelsiep ist Autor, Dozent und Lehrer. Er lebt und arbeitet in Bochum und hat zahlreiche Veröffent-lichungen über historischeund philosophische Themen ver-fasst. Im Zentrum steht die geschichtsphilosophische Grund-frage: wie im nach-idealistischen Zeitalter Geschichte bewältigt und darüber hinaus sinnvoll vermittelt werden kann.
Früher erschienen von Christian Wevelsiep beim BOUVIER Verlag „Weltverlust. Das Rätsel der Gewalt und die Aufgabe der Geschichtsphilosophie“, ISBN 978-3-416-03394-7 und
„Geschichte als gemeinsames Leben. Zwischen Bemächtigung und Widerfahrnis“, ISBN 978-3-416-04016-7 


Christian Wevelsiep
Geschichte als gemeinsames Leben

324 Seiten kart., ISBN 978-3-416-04016-7
€ 39.90

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Im vorliegenden Essay wird das Phänomen der Geschichte auf drei elementare Perspektiven zurückgeführt. Geschichte erscheint als Form der humanen Selbstbemächtigung: hier stehen Mensch und Geschichte in einem Wettstreit. In die Geschichte ist aber auch stets ein Moment des Ungewissen und Unerfüllten eingeschrieben, das einen solchen Kampf aussichtslos erscheinen lässt. Versuche der Bemächtigung und Erfahrungen der Ohnmacht müssen somit geschichts-philosophisch vermittelt werden.

Durch Erfüllungsgestalten im gemeinsamen Leben wird versucht, eine Basis für eine solche Vermittlung auf negativ-anthropologischer Grundlage zu schaffen 


Christian Wevelsiep
Weltverlust. Das Rätsel der Gewalt und die Aufgabe der Geschichtsphilosophie

208 Seiten Klappbroschur, ISBN 978-3-416-03394-7
€ 22.00

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Die Gewalt ist ein Menschheitsrätsel. Auch nach dem vermeintlichen „Ende aller Geschichte“ werden wir die Gewalt nicht los. Sie ändert ihre Form geändert, aber sie besteht unvermindert fort. Feindschaft und Gewalt als ewige Rätsel der Menschheit zu entschlüsseln, bleibt daher eine ernstzunehmende Aufgabe. Die philosophische Reflexion gleicht im vorliegenden Essay einer Grenzbestimmung zwischen zwei Welten: einer Welt der Ordnung, des sinnvollen Gewaltverzichts und einer Welt der Gewaltsamkeit, der existentiellen Feindschaft, des permanenten Konflikts. Man kann diese beiden Welten als zwei Seinsweisen unterscheiden, Ordnung und Gewalt treten dann auseinander. Oder man versucht, die Sphären der Gewalt und die Sphären der Ordnung innerhalb eines Weltzusammenhangs zu verstehen. Um diese Möglichkeit soll es im folgenden gehen.
Dem Rätsel der Gewaltfeindschaft sollen Bestimmungen entgegen gehalten werden, die einen Ausweg aufzeigen. Um welche Gewalt, welche Feindschaft geht es dabei? Nicht um jene „praktikable“ Feindschaft, die zum Bereich des Politischen zählt und vermeintlich harmloserer Natur ist. Solche Feindschaften werden mitunter als erträgliche Feindschaften beschrieben, als Zustände, die ein Gegeneinander gestalten und ermöglichen, ohne dass es zu endgültiger Vernichtung käme. Im Mittelpunkt steht vielmehr die These, dass die Bestimmung und Auseinandersetzung mit dem Problem der Gewalt nur auf dem Boden eines umfassenden Weltbegriffs erfolgen kann und dass diese Auseinandersetzung nur kraft des Einbezugs praktischer Sinnentwürfe in einer gemeinsamen Praxis erfolgen kann. Nur ein Zugang über Phänomenologie und Hermeneutik, also über das konkrete Sinnverstehen gibt uns einen Schlüssel an die Hand, um die Gewalt erträglich zu gestalten. 



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