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Theo R. Payk
Robert Schumann
Lebenslust und Leidenszeit
270 Seiten gebunden, ISBN 978-3-416-03091-5
€ 22.00

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Über Robert Schumann, den wohl größten Komponisten der Romantik, existiert ein umfangreiches Schrifttum, das aus einem ungewöhnlich reichhaltigen Fundus an Aufzeichnungen schöpft. Immer wieder wurden sein musikalisches Schaffen und sein tragischer Lebenslauf Gegenstand musikhistorischer Bewertungen wie auch psychologischer Interpretationen, soweit sie sich – je nach Blickwinkel – aus den Tagebüchern, Reisenotizen, Briefen und Mitteilungen ableiten lassen. Schumann selbst plante 1846 die Abfassung einer kompletten Autobiographie, für die er jahrelang Material gesammelt hatte. Sie kam jedoch nicht mehr zustande; die erste Niederschrift seines Lebenslaufes stammt von Wilhelm Joseph von Wasielewski, einem seiner Schüler und treuen Freunde, ehemals Chordirektor in Bonn. Mit dem Auftauchen der lange verschollenen Originalkrankengeschichte wurden bis dahin unbekannte Einzelheiten über den – nach damaligem Stand medizinischer Kenntnisse unaufhaltsamen – Verfall der Persönlichkeit Schumanns bekannt. Angesichts der eindeutigen Krankheitssymptome und der hoffnungslosen Prognose widerlegen sie alle Mutmaßungen über anderweitige relevante Ursachen für sein Siechtum und seine Hospitalisierung. Vermutet wurden beispielsweise frühe Traumatisierungen, unausgesetzte Überarbeitung, chronische Vergiftung, berufliche Intrigen oder partnerschaftliche Konflikte; und Clara selbst wurde in Verkennung der unspektakulären Wirklichkeit die Schuld für Schumanns Unterbringung in der Psychiatrie zugeschoben. Die Endenicher Tragödie eignet sich indes nicht als Lehrstück für eine ideologisch verengte Inszenierung. Das Buch soll – ohne musikwissenschaftliche Ambitionen – Schumann von seiner menschlichen Seite zeigen, als homo patiens, der sich trotz aller Beschwerden immer wieder aufraffte, um seiner Berufung zu folgen. Solange sich Glück und Schmerz, Erfolg und Niederlage, Kraft und Ermattung die Waage hielten, gelang ihm dies in einzigartiger Weise.  



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