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Dieter Thoma
Heute am Mikrophon
Heiteres und Ernstes zur Zeit
160 Seiten geb. m. Schutzumschl., ISBN 978-3-416-03165-3
€ 17.90

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Aus drei Anekdoten könne man das Bild eines Menschen zeichnen, hat Nietzsche gesagt. Man darf die achtzig Stücke, die der Autor geliefert hat und die seine Meinung über die Welt spiegeln, ruhig auch Anekdoten nennen. Es sind Glossen, Berichte, Kommentare. Sie stammen, ohne irgendeinem Ordnungsprinzip zu gehorchen, aus vierzig Jahren journalistischer Arbeit bei Zeitung („Kölner Stadtanzeiger“) und öffentlich rechtlichem Radio (WDR). Ernstes über die Medien, Lustiges über den Sport, Beiläufiges über Politik. Einen „Glossografen“ nennt sich Dieter Thoma, historische Entwicklungen und einen Hotelzettel im Blick. Chronologisch beginnt es bei der Unterzeichnung der Römischen Verträge 1957. Es endet 1996 mit dem „Bund gegen das Fluchen“. Es sind zumeist ruhige Stücke neben der Aktualität. Sie weisen nicht aus, warum Johannes Rau Dieter Thoma einen „glänzenden Moderator“ nannte und an dreißig Jahre „Mittagsmagazin“ dachte. Rau pries, „wie er Nachdenkliches mit Fröhlichem verbinden kann.“ Das ist allerdings auch in diesen nicht moderierten Beispielen aus fünfzig Journalistenjahren nachzuschmecken. „Es gibt zwei Sorten von Intellektuellen“, sagte der Journalist und Essayist Johannes Gross dazu, „die einen, die mit ihrem Verstand öffentlich glänzen und damit andere blenden wollen, Lichter, die nur sich selber beleuchten. Und es gibt die echten Geister, die nicht ohne Hinterlist ihr Licht so lange unter dem Scheffel lassen, bis ihr Gegenüber glauben kann, sie seien keins. Dann kommen sie unter dem Scheffel hervor und erleuchten die Szenerie. Dieter Thoma gehört zu den letzteren. Ich habe ihn vom ersten Augenblick unserer Bekanntschaft schon darum gemocht, weil sich in seinem Gesichtsausdruck und in jeder seiner Äußerungen eine sprungbereite Ironie verbirgt, die sofort hervortritt, wenn der Anlass es rechtfertigt. Und das ist meistens der Fall.“  



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