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Herbert Güttler
Beutekunst?
Ein kritischer Blick auf die deutsche Kulturpolitik
360 Seiten gebunden, ISBN 978-3-416-03294-0
€ 36.00

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"Die sensationellste Enthüllung bietet ein bei Bouvier erschienenes Buch von Herbert Güttler:"Beutekunst?". Der Verfasser, jahrelang zuständiger Referent im Kanzleramt, weist nach, dass die Bundesregierung keine Anstrengung mehr macht, bei Kriegsende von den Siegermächten gestohlene Kunstgegenstände zurückzubekommen." (Meinhardt Graf Nayhauss)

"Dieses Buch ist nicht nur eine unschätzbare Fundgrube für künftige Historiker, sondern kann auch als Appell an eine koordinierte deutsche Kulturpolitik gelesen werden (deren weitgehende Abwesenheit laut Güttler für das Desaster mitverantwortlich ist), endlich auch einmal deutsche Interessen wahrzunehmen" (Sprachnachrichten Nr. 48/Dezember 2010)


Mehr als 50 Jahre nach dem 2. Weltkrieg lagern immer noch z.T. unersetzliche deutsche Kulturgüter in Rußland, in Polen, der Ukraine und einigen anderen Ländern. Stalin hatte sich bereits 1943 entschlossen, für ein monumentales Museum nach dem Sieg der Roten Armee Kulturgut aus Deutschland in historisch beispiellosem Ausmaß zu verschleppen. Erst nach dem Zusammenbruch des Ostblocks wurden Einzelheiten bekannt, auch über die im heutigen Polen ausgelagerten Schätze der ehemaligen Preussischen Staatsbibliothek (Autographen von Herder, Luther, Beethoven u.a.m.). Geschätzte 4,8 Mio. Bücher, 200.000 Museumsstücke und 3 km Archivalien dürften einen dreistelligen Milliardenbetrag (€) an Verkehrswert, zum großen Teil nicht handelbares Kulturgut, jedoch auch für die jetzigen Besitzer belanglose Gegenstände repräsentieren. – Die Bundesregierung war zu Beginn der neunziger Jahre überrascht vom Umfang und der Qualität verloren geglaubter Kulturgüter. Sie vertraute auf Völkerrecht, internationale Üblichkeiten und vertraglich vereinbarte Rückgabeverpflichtungen der Regierungen in Moskau, Kiew und Warschau. Vergebens! Allein die Ukraine machte anfänglich eine Ausnahme (Rückgabe des Bach-Archivs) und erkannte das deutsche Eigentum an. – In Folge begannen ganze Verhandlungsserien, mit Frankreich, Italien und anderen Ländern, an denen der Verfasser des vorliegenden Buches fast durchweg beteiligt war. Obwohl die russische Regierung zu Beginn der Verhandlungen durchaus Rückgabebereitschaft signalisierte (Jelzin), gewannen bald restaurative Kräfte die Oberhand und die Verhandlungen scheiterten. Der Verfasser kritisiert die mangelnde Wertschätzung von Kultur auf Bundesebene als Ursache einer unentschlossenen, z.T. befangenen Politik der Bundesregierung gegenüber diesen Staaten. Die Rückgabebemühungen litten intern an föderalistischen Stolpersteinen , zu zaghaften und darum wirkungslosen konzeptionellen Ansätzen trotz der Bemühungen mancher Akteure wie Rudolf Seiters und Michael Naumann. Sie sind gescheitert.


Dr. Herbert Güttler, geb. 1938 in Beuthen O/S; Abitur 1957 Jean Paul– Gymnasium Hof; Wehrdienstzeit (Reserveoffizier 1959); Studium der Rechtswissenschaften, politischen Wissenschaften und Geschichte (Promotion 1972); Wissenschaftlicher Assistent in Erlangen; Forschungsauftrag am BM für wissenschaftliche Forschung 1972/73; Referent im BM für gesamtdeutsche Fragen (1975); danach im BM des Innern (1990); Referatsleiter (1996); seit 1998 beim Bundesbeauftragten für Kultur und Medien im Kanzleramt; zahlreiche Veröffentlichungen; Ruhestand 2003.  



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