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Davor Dukic´(Hrsg.)
History as a Foreign Country/Geschichte als ein fremdes Land Historical Imagery in the South-Eastern Europe/Historische Bilder in Süd-Ost Europa
Ed. Brković, Ivana / Blažević, Zrinka/ Dukić, Davor
geb., ISBN 978-3-416-03383-1
€ 69.00

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Heimat - Nation - Welt. Balkanische Spuren zwischen Nationalismus und Postnationalismus
Über eine europäische Gegend an der Nahtstelle zum nahen Osten: „Geschichte als ein fremdes Land“ heißt ein Kongressband aus Zagreb, der mit den Methoden vergleichender Kultur- und Literaturwissenschaft (Imagologie) die Haltbarkeit des Nationenbegriffs insbesondere in dieser geschichtsträchtigen wie zerrissenen Wiege Europas überprüft. Zwischen Türkischem, Habsburger-Reich und Jugoslawien wandelten und wandeln sich die Geschichtsbilder und Selbstbilder der unterschiedlich kulturell und religiös gewachsenen größeren und kleineren Nationen.
Anhand historischer (Patriarchat von Pec, Die Save als Grenze, Franziskaner Kloster in Bosnien usw.) und literarischer Stoffe (Slowenische Literatur, Theodor Körner, Franz Kafka, Joseph Roth, Eginald Schlattner usw.) geben 32 Autoren einen Überblick über historische Bilder in Südost Europa und den Einfluss nationaler Empfindungen und grenzüberschreitender Images.Mit dem Titel des Sammelbandes Geschichte als ein fremdes Land: Historische Bilder in Süd-Ost-Europa, sind die drei Schlüsselbegriffe des Buches genannt. Zunächst signalisieren das Syntagma „fremdes Land“ wie auch das Wort „Bild“ in seiner spezifischen Bedeutung einer ‚Vorstellung‘ jenen dezidiert imagologischen Zugang, wie er für die Reihe „Aachener Beiträge zur Komparatistik“ programmatisch ist. Das Begriffspaar Geschichte/ Historie hebt zudem die vorherrschende interdisziplinäre Forschungsmethodologie in ihrer typischen Verflechtung der Untersuchungsgegenstände mit konkreten Kontexten hervor. Insbesondere die Eingrenzung auf einen konkreten geographischen Raum verleiht dem Band eine klare regionalwissenschaftliche Dimension. Die Mehrheit der 31 Beiträge sind Fallstudien von etablierten Spezialisten für ältere und neuere Geschichte der Kulturen und Literaturen des südosteuropäischen Raumes. Gerahmt werde diese von den Beiträgen von Joep Leerssen, dem führenden Imagologen, und Hugo Dyserinck, seinem Mentor und Begründer der Aachener komparatistischen Schule.  



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